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Strompreise bleiben stabil

Beschaffungskosten und CO2-Preis machen Gas teurer

Die Energiemärkte spielen verrückt. „Dort sind Preise zu sehen, die vor ein paar Monaten niemand auch nur ansatzweise für möglich gehalten hätte“, sagt Manfred Pusdrowski, Geschäftsführer der Stadtwerke Langen. „Aus diesem Grund sind wir überaus froh darüber, dass wir unsere Strompreise konstant halten können.“ Bei vielen anderen Anbietern ist das nicht der Fall. „Ich weiß, dass viele Verbraucher, die in den vergangenen Jahren zu Fremdversorgern gewechselt sind, diesen Schritt jetzt bereuen. Natürlich können sie jetzt wieder Kunden bei uns werden, wenn die Wettbewerber ihre Preise erhöhen“, so Manfred Pusdrowski weiter.

Beim Strom macht sich die langfristige Einkaufsstrategie der Stadtwerke bezahlt. „So konnten wir die sehr hohen Preise umgehen“, erläutert Manfred Pusdrowski. „Dennoch stiegen unsere Beschaffungskosten. Da aber die staatlichen Abgaben, Umlagen und Steuern in Summe gefallen sind, müssen wir unterm Strich die Preise für Strom nicht erhöhen.“ Zu verdanken ist dies hauptsächlich der Senkung der sogenannten EEGUmlage, mit der der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert wird.

„Leider müssen wir diese guten Nachrichten für unsere Kunden, die neben Strom auch Gas von uns beziehen, etwas trüben“, so der Stadtwerke-Geschäftsführer weiter. „Denn bei diesem Energieträger kommen wir um eine Preisanpassung nicht herum.“ Ursache dafür sind sowohl die explodierenden Beschaffungskosten als auch die zweite Stufe des zum Jahresbeginn 2021 von der Bundesregierung eingeführten CO2-Preises auf die Emission von Kohlendioxid. Der Arbeitspreis für Erdgas steigt pro Kilowattstunde (kWh) zum 1. Januar 2022 um 1,07 Cent inklusive Umsatzsteuer. Der Grundpreis bleibt unverändert. Daraus ergeben sich zum Beispiel für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Mehrkosten von 17,83 Euro pro Monat. Je nach gewählten Tarif ist das ein Anstieg zwischen zwölf und 18 Prozent.

„Wir bedauern den Kostenanstieg beim Gas sehr, doch wir haben darauf keinen Einfluss“, macht Manfred Pusdrowski deutlich. „Und dass unsere Tarife weiterhin sehr gut sind, zeigt sich unter anderem daran, dass wir aktuell viele Anfragen von Verbrauchern aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet erhalten, die bei uns Kunden werden möchten.“

Bei Fragen helfen die Mitarbeiter des Kundenzentrums gerne telefonisch unter der Nummer 06103 595-260. Einfach, komfortabel und sicher lassen sich die meisten Anliegen auch im Onlineportal unter www.stadtwerke-langen.de erledigen.

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