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Wasserrohre vor Frost schützen

Bei Minustemperaturen drohen im Außenbereich Schäden

Es ist ein einfaches physikalisch-chemisches Experiment, das jeder (mit entsprechender Vorsicht) selbst machen kann: Wird eine volle Wasserflasche in den  Gefrierschrank gelegt oder bei Minustemperaturen ins Freie gestellt, platzt sie nach einiger Zeit. Grund: Durch die Kristallstruktur des Eises dehnt sich das Wasser beim Gefrieren aus.

Was für den Inhalt der Flasche gilt, gilt ebenso bei Wasserleitungen, Außenanschlüssen und Rohren außerhalb des Hauses. Bei Minusgraden können Schäden die  Folge sein, wenn sie nicht vor Frosteinbruch komplett geleert sind. Und die ziehen oft eine hohe Klempnerrechnung nach sich. Die Langener Stadtwerke  erinnern deshalb alle Hausbesitzer und Mieter daran, der Gefahr von eingefrorenen Wasserleitungen vorzubeugen.

Das geht ganz einfach, wissen die Fachleute: Bei Außenwasserhähnen muss die Wasserzufuhr für den frostgefährdeten Leitungsabschnitt abgedreht und dieser  bis zum Absperrventil entleert werden. Die Wasserhähne selbst bleiben am besten geöffnet. Wasserzähler und frei liegende Rohre in Schuppen, Garagen, Kellern  oder anderen unbeheizten Räumen sollten gedämmt, Außentüren und -fenster geschlossen, beschädigte Scheiben und schlecht schließende Türen abgedichtet  werden.

Kommt es dennoch zu Frostschäden an Hausanschlüssen oder Zählern, sollten Hausbesitzer unter der Rufnummer 06103 595-0 die Stadtwerke informieren.  Auch bei weiteren Fragen zur Vorbeugung von Frostschäden an der Wasserversorgung können sich Kunden an das Versorgungsunternehmen wenden.

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